Galeries Lafayette Galeries Lafayette Galeries Lafayette
Galeries Lafayette Berlin

Friedrichstraße 76-78
10117 Berlin

Öffnungszeiten / opening hours

Mo-Sa 10-20 Uhr / 10am – 8pm
Freitag 21.06. 10-24 Uhr

Kontakt

+49 (30) 20 94 80
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Über uns

Im Jahr 1996 erfolgt der Brückenschlag der Galeries Lafayette von Paris an die Spree. Die erste deutsche Dependance entstand in der Friedrichstraße, Ecke Französische Straße. Das Pariser Stammhaus setzte früh auf die “Hauptstadtkarte” Berlins und behielt recht. Nach schier endlosen Abriss-, Bau-, Bagger- und Aufräumarbeiten entstand mit der neuen Friedrichstraße die alte Flaniermeile wieder im neuen Glanz. Der Glastempel des französischen Star-Architekten Jean Nouvel mit seinem Hauptmieter Galeries Lafayette war das erste wahrnehmbare Lebenszeichen der Friedrichstadtpassagen und ein früher Hoffnungsträger für alle Nachzügler.

Viel hat sich seitdem in dem exklusiven französischen Kaufhaus verändert: das Haus wurde größer, das Sortiment internationaler und vielseitiger. Die modische Kompetenz steht dabei weiterhin im Vordergrund. So wurde bereits 2004 mit dem Labo Mode die deutschlandweit erste Plattform für Jungdesigner in einem Kaufhaus installiert.

Inzwischen schmückt eine Mur Végétal (vertikaler Garten) des französischen Gartenkünstler Patrick Blanc einen Teil der Glasfassade in der Friedrichstraße. Außerdem sind die Galeries Lafayette Berlin Mitbegründer der Initiative CREATE BERLIN, die sich die Förderung des Designstandortes Berlin zur Aufgabe gemacht hat.

2011 feierten die Galeries Lafayette in Berlin ihr 15-jähriges Bestehen.

Architektur

Verschiedene Ansichten der Galeries Lafayette Berlin von Jean Nouvel
Kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands und Berlins 1990 war die „Wiedergeburt“ der alten Friedrichstadt rund um den weltbekannten Gendarmenmarkt beschlossene Sache. Vor allem die ehemalige Flaniermeile des Stadtteils, die Friedrichstraße, zog Investoren aus dem In- und Ausland an. In einem internationalen Wettbewerb für das Quartier 207 setzte sich der Stararchitekten Jean Nouvel, berühmt geworden durch den Opernbau in Lyon und das Arab World Institute in Paris, mit seinem spektakulären Entwurf für die Galeries Lafayette durch. Mit der Grundsteinlegung am 9. Oktober 1992 wurde das erste große Zeichen für die Renaissance des berühmten Boulevards gesetzt. Richtfest wurde im Herbst 1994 gefeiert, die Eröffnung der Galeries Lafayette folgte am 29. Februar 1996.

Zwölf Kegel und Zylinder aus Glas geben dem Quartier 207 und damit auch den Galeries Lafayette eine Eleganz und Leichtigkeit, die von der üblichen Berliner Blockbebauung abweicht. Nouvels inzwischen legendäre Kegel und die kühne Glasfassade sind zu Publikumsmagneten avanciert. Die moderne Architektur setzt sich im Innern auf allen Etagen des Quartier 207 fort, die neben den Galeries Lafayette weitere Büros und exklusiven Wohnraum beherbergen. Variationen des Lichtwerdens erzeugt, und ein rundum exklusives Shopping- und Arbeitserlebnis entsteht. Mit dem Quartier 207 und den Galeries Lafayette hat Berlins Stadtmitte ein neues, unverwechselbares Wahrzeichen bekommen.

Gesucht: La Fayette

La Fayette, Namensgeber der Pariser “Rue La Fayette”, der Wiege der Galeries Lafayette, hieß mit vollem Namen Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier Marquis de La Fayette und wurde am 06.09.1757 auf Schloss Chavaniac (Haute-Loire) geboren.

Ab 1777 war La Fayette Teilnehmer am nordamerikanischen Unabhängigkeits-krieg auf Seiten der Befreiungsarmee und trug dabei wesentlich zur britischen Kapitulation bei Yorktown bei (1781). Aus diesem Grund finden sich noch heute in den USA viele Straßen und sogar Städte, die seinen Namen tragen. La Fayette war 1787 Mitglied der franz. Notabelnversammlung und 1789 Deputierter des 2. Standes in den Generalständen. Beeinflusst von den nordamerikanischen Verfassungsprinzipien legte er den bedeutendsten Entwurf zur “Déclaration des droits de l’homme et du citoyen” vor. Nach dem Fall der Bastille am 14. Juli 1789 wurde er Kommandant der Nationalgarde und zeitweilig einer der führenden Politiker der Französischen Revolution. Durch den Gegensatz zu H.G.R. Graf Mirabeau scheiterte seine Versöhnungspolitik zwischen Königtum und Revolution im Sinne einer konstitutionellen Monarchie.

Armeebefehlshaber im 1. Koalitionskrieg, endete sein Versuch, die Monarchie nach dem Sturm auf die Tuilerien zu retten, mit seiner Flucht nach Österreich (19.08.1792). 1797 wurde er aus österr. und preußischer Haft befreit. Nach 1815 war er einer der Führer der liberalen Opposition. Während der Julirevolution 1830 war La Fayette erneut Kommandant der Nationalgarde. Nachdem er zunächst die Thronbesteigung Louis Philippes förderte, wandte er sich später gegen die Politik des Julikönigtums. Nach einem bewegten politischen und militärischen Leben starb der Marquis de La Fayette am 20.05.1834 in Paris.

Zahlen und Fakten

Galeries Lafayette (Deutschland) GmbH
Französische Straße 23 · D-10117 Berlin
Tel +49 (0)30 209 48 0 · Fax +49 (0)30 209 48 102

Haupteingang: Friedrichstraße 76/78
Weitere Eingänge: Jägerstraße, Französische Straße,
Passage Quartier 207, Tiefgarage Jägerstraße

Mitarbeiterzahl: ca. 300
Verkaufsfläche insgesamt: ca. 9.000 m² auf 5 Etagen
Gastronomieplätze: 345 Plätze

Architektur Galeries Lafayette Berlin
Architekt: Jean Nouvel
Grundsteinlegung: 09.10.1992
Richtfest: Herbst 1994
Eröffnung: 29.02.1996
Höhe des oberen Kegels: 37 m
Tiefe des unteren Kegels: 11 m
Höhe von Spitze zu Spitze: 50 m

Webdesign & Programmierung von Julia Bräunig, Guillaume Trotin und Carsten Ullrich