20% Rabatt für Kundenkartenbesitzer zum Ballett „Maillot I Millepied“

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„MAILLOT I MILLEPIED“ – Ballettabend am 03., 10. und 11. Februar 2017 in der Deutschen Oper

Vive la France! Die Choreographen Jean-Christophe Maillot und Benjamin Millepied stehen wie keine anderen für das moderne, zugleich eindeutig in der klassischen Tradition verankerte französische Ballett. In beiden Werken des Abends treffen moderne Bewegungen auf klassische Klänge. Darunter wird „Daphnis et Cloé“ von Benjamin Millepied erstmals seit der Uraufführung in Deutschland zu sehen sein.

TERMINE UND BESETZUNG:
03.,10. und 11. Februar 2017
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Spieldauer: 120 Minuten inkl. 1 Pause

Als Kundenkartenbesitzer erhalten Sie mit dem Aktionscode „Eiffelturm“  einen exklusiven Vorteil von 20% auf alle Kategorien.
Für die Premiere am 22. Januar sind leider keine Aktionskarten mehr erhältlich.

Buchen können Sie über folgende Kanäle:
Telefon: +49 (0)30 206092630
E-Mail: tickets@staatsballett-berlin.de
Internet: www.staatsballett-berlin.de
Fax: +49 (0)30 20354483

ALTRO CANTO
Ballett von Jean-Christophe Maillot
Musik von Claudio Monteverdi, Biagio Marini, Giovanni Girolamo Kapsberger

Während Millepieds „Daphnis et Chloé“ nur so leuchtet wie die ersten Tage eines vielversprechenden  Sommers, kommt Jean-Christophe Maillots Stück „Altro Canto“ aus dem Jahr 2006 ganz feierlich und fast schon liturgisch daher: In immer neuen Konstellationen (Bühnenbild: Rolf Sachs) erhellen zu barocken Kompostionen von Monteverdi, Marini und  Kapsberger mehr als einhundert Kerzen den ansonsten leeren Bühnenraum.
Der langjährige Intendant der Ballets de Monte-Carlo im Fürstentum Monaco interessiert sich dabei insbesondere für das Flackern der Kerzen, also jenen Effekt, dessen Magie die Momente zwischen Licht und Dunkelheit festhält, in denen die Körper kurzseitig zu Statuen erstarren und ein neuer Blick auf die Bewegung möglich wird. Zugleich ist das Flackern im Sinne eines Zitterns als fortwährende Bewegung von einer Emotion zur nächsten zu begreifen.
Zu dieser Gegensätzlichkeit aus Licht und Schatten, aus Fragilität und Monumentalität, gesellt sich für Maillot dann auch die grundlegende Dualität der Geschlechter hinzu, die in der Choreographie ebenso in Bewegung gerät. Mode-Großmeister Karl Lagerfeld hat dafür die passenden Kostüme entworfen: Wie selbstverständlich tragen Männer im Kerzenschein Röcke, Frauen Hosen, alle tragen alels – doch niemals in plumper Travestie, sondern stets in einer raffinierten Eleganz. Und so wird die Spannung heraufbeschworen, die den Raum für jene Resonanz erschafft, die im Dazwischen ihren geheimnisvollen Reiz entfaltet.

DAPHNIS ET CHLOÉ
Ballett von Benjamin Millepied
Symphonie chorégraphique von Maurice Ravel

Benjamin Millepied – gefeierter Choreograph des Kinoerfolgs „Black Swan“ und bis vor kurzem Direktor des Balletts der Pariser Oper – zeigt in dem nach den beiden Choreographen benannten Doppelabend „Maillot/Millepied“ erstmals eine Arbeit in Berlin: „Daphnis et Chloé“ zur „symphonie choréographique“ von Maurice Ravel. Mit diesem knapp einstündigen Werk stellte sich Millepied 2013 dem Pariser Publikum vor. In Berlin feiert sein Ballett nun Deutschland-Premiere.
Die Handlung dieses Balletts lässt sich schnell zusammenfassen: Inspiriert von dem gleichnamigen griechischen Roman von Longus wird die Geschichte von Daphnis erzählt, von der Entdeckung seiner Liebe zu Chloé, dem Erscheinen der verführerischen wie störenden Lycénion, den Listen des umtriebigen Dorcon, der Entführung Chloés durch Bryaxis und der Piraten, der Intervention der Nymphen und des Gottes Pan, und das glückliche Ende, in dem die jungen Liebenden schließlich vereint werden.
Für das Stück hat der französische Maler Daniel Buren einen geometrischen Farbenrausch entworfen, der die bukolischen Landschaften, in denen die antike Geschichte um die beiden Findelkinder angesiedelt ist, in eine reduzierte, aber intensive Ästhetik überführt. Großflächige Streifen, Quadrate und Kreise geben den Tänzerinnen und Tänzern einen spannungsreichen Rahmen, den diese in ebenso farbenfrohen Kostümen mit einer klassischen Bewegungssprache beleben.

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